Schutzkonzept im Pfarrverband PACEM
Wo Menschen zusammenkommen, um miteinander Leben – auch temporär – zu teilen, braucht es eine besondere Achtsamkeit. Ein fortlaufendes Ausloten zwischen Nähe und Distanz ist notwendig, um eine vertrauensvolle Gemeinschaft am Leben zu erhalten, in der viel Schönes und Gutes erlebt und kommuniziert werden kann. Ein rechtes Verhalten und eine Ausgewogenheit von Nähe und Distanz lässt aber auch Irritierendes zur Sprache kommen und lässt in einem fortwährenden Reflexionsprozess Verhalten und Zusammenhänge interpretieren und ggf. auch zu Verwandlungen anregen. So wird aus einer Glaubens- und Sozialgemeinschaft auch eine Lerngemeinschaft.
Ein Schutzkonzept will dazu Hilfestellung sein, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten innerhalb dieses komplexen Gebildes Pfarrverband gibt. Es will aber auch einen verlässlichen Standard innerhalb der seelsorglichen Tätigkeit geben. Dieser Standard unterliegt einem ständigen Prozess der Aktualisierung.
Verhaltenskodex
Nach der Rahmenordnung besteht die Verpflichtung, im jeweiligen Arbeitsbereich einen Verhaltenskodex zu erstellen. Damit Prävention wirksam werden kann, ist es erforderlich, eindeutig Stellung gegen grenzüberschreitendes Verhalten zu beziehen und dies nach innen und außen zu kommunizieren.
Der Verhaltenskodex formuliert verbindliche Regeln bezüglich eines grenzachtenden Umgangs in der Kinder- und Jugendarbeit. Er ist von jedem/r haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/in anzuerkennen und dies ist mit einer Unterschrift zu bestätigen.
Diese verbindlich geltenden Regeln hinsichtlich des (eigenen) Umgangs mit Nähe und Distanz und darüber hinaus mit weiteren schützenswerten Gütern führen zu mehr Klarheit, Transparenz und Sicherheit bzgl. eines angemessenen Nähe-Distanz-Verhältnisses.

Esther Hagenbusch
Präventionsbeauftragte
Tel: (089) 312 895 2-62

Dieter Wirth
Präventionsbeauftragter
Tel: (089) 312 895 2-61
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